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Schichtwechsel bei den Mosaik Werkstätten: Was uns dieser Tag über Inklusion lehrt

Hinter jeder Tüte Knalle stecken mehr Hände, als Du denkst. Unser Popkorn backen wir von Hand in Berlin, versandfertig gemacht wird es bei den Mosaik Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Beim Schichtwechsel drehen wir den Spieß einmal im Jahr um. Statt dass Mosaik für uns arbeitet, sind wir dort zu Gast und schauen hinter die Kulissen. Am 24. September waren vier von uns dabei und durften an verschiedenen Standorten der Werkstätten mitlaufen.

Von der Gartenpflege bis zur Kreativwerkstatt

Uns überrascht jedes Jahr, in wie vielen Bereichen Mosaik tätig ist. In unseren Gruppen durften wir in die Landschafts- und Gartenpflege, die Wäscherei und die Kreativwerkstatt reinschnuppern. Jeder Bereich hat sein eigenes Tempo und seine eigene Handschrift, und überall begegnet Dir echtes Handwerk. Wer nur die fertige Tüte kennt, ahnt nicht, wie viele Menschen dahinterstehen. Was am meisten hängen bleibt, ist das Engagement. Wir wurden herzlich aufgenommen und an die Hand genommen. Aus diesem Miteinander ist ein Austausch entstanden, der uns fachlich wie menschlich viel gegeben hat.

Individuell statt Fließband

Am stärksten beeindruckt uns, wie gut die Gruppenleiter*innen ihre Gruppe kennen. Sie wissen, welche Aufgabe wem liegt, wer eine zusätzliche Pause braucht und wer den direkten Austausch sucht. Hier wird niemand über einen Kamm geschoren, sondern das Team geht individuell auf jede einzelne Person ein, und jeder darf die eigene Persönlichkeit ausleben. Genau das bietet der erste Arbeitsmarkt aktuell so oft nicht. Hier richtet sich die Arbeit nach dem Menschen und nicht der Mensch nach der Arbeit. Für uns als Manufaktur, die auf Handarbeit statt Fließband setzt, ist das ein Gedanke, der weit über diesen Tag hinausreicht. Er erinnert uns daran, warum wir mit Mosaik auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

Warum der Schichtwechsel für beide Seiten ein Gewinn ist

Was uns bleibt, ist das Familiäre. Wie herzlich die Mitarbeitenden und die Gruppenleiter*innen miteinander umgehen, und aber natürlich auch, wie wichtig die Werkstatt für sie alle ist. Der Dialog war auch dieses Jahr wieder unglaublich wertvoll, und wir haben uns gefreut, dass ebenfalls andere Unternehmen den Schichtwechsel genutzt haben. Ein riesiges Dankeschön geht an Mosaik für die Geduld und den offenen Einblick. Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Schichtwechsler*innen zählen.

Und wenn Du das nächste Mal eine Tüte von uns öffnest, weißt du, wer sie mit so viel Sorgfalt versandfertig gemacht hat. Entdecke unsere handgemachten Popkorn Kreationen in unserem Onlineshop und hol dir den Manufaktur-Genuss nach Hause. Mehr über unsere Partner*innen erfährst du bei den Mosaik Werkstätten.

Häufige Fragen

Was ist der Schichtwechsel?

Beim Schichtwechsel tauschen Menschen vom ersten Arbeitsmarkt für einen Tag den Platz und sind in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu Gast. So bekommen beide Seiten einen echten Einblick in den Arbeitsalltag der anderen.

Wer packt das Popkorn von Knalle?

Unser Popkorn backen wir von Hand in Berlin. Abgefüllt, beklebt und versandfertig gemacht wird es bei den Mosaik Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Inklusion ist ein fester Teil unserer Wertschöpfung.

Warum arbeitet Knalle mit den Mosaik Werkstätten zusammen?

Für uns geht es um echte Teilhabe und um verlässliches Handwerk auf Augenhöhe, nicht um Wohltätigkeit am Rande. Die Zusammenarbeit ist ein zentraler Bestandteil davon, wie unser Popkorn entsteht und warum es so qualitativ hochwertig ist.

Welche Bereiche haben wir bei Mosaik besucht?

In unseren Gruppen durften wir unter anderem in die Landschafts- und Gartenpflege, die Wäscherei und die Kreativwerkstatt reinschnuppern. Mosaik deckt darüber hinaus noch viele weitere Bereiche ab.

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